Unsere Kirchen

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Ev.Pfarramt Jerichow
Lindenstr.14
39319 Jerichow
Tel: 039343-256
Fax: 039343-92889
enders@kirchenkreis-stendal.de

Klosterkirche Jerichow   externer Link: www.romanikstrasse.de

 

Stadtkirche Jerichow:
einschiffiger Backsteinbau mit eingezogenem, gerade geschlossenem
quadratischen Chorraum; erbaut wahrscheinlich anstelle eines (hölzernen) Vorgängerbaus zwischen 1200 und 1220; Romanische Zahlensymbolik an Fassade und Innenmaß sehr gut ablesbar.
im 16. Jh. wird der aufgesetzte Fachwerkturm erstmals erwähnt;
im Innern der Kirche befindet sich ein prächtiges Renaissanceepitaph für den 1606 gestorbenen Amtmann Melchior von Arnstedt aus der Werkstatt Sebastian Ertles in Magdeburg; letzte Sanierungen des Innenraumes gegen Ende des 19. Jh, des Turmes 1991;

Besichtigungen Mo-Sa: 039343/34988; So: 01522 /6507863 (Apr-Sep)


Dorfkirche zu Steinitz:
einfacher, rechteckiger Backsteinbau, Kanzelalter von 1716;
an der Nordwestecke der Kirche ein bemerkenwertes mittelalterliches Sandsteinrelief mit einem Kreuzigungsmotiv;
im Turm hängt eine Glocke von 1677;
letzte Sanierungen des Innenraumes 1997, des Turmdaches 1998, Reparatur des Balkenwerkes 2001;


Dorfkirche zu Großmangelsdorf:
einschiffiger, romanischer Backsteinbau mit Langhaus, eingezogenem Chor und Apsis; erbaut Ende des 12. Jahrhunderts in Abhängigkeit zum Kloster Jerichow;
der Westturm wurde nach einem Brand 1822 neu errichtet, im Turm zwei gusseiserne Glocken von 1828


Dorfkirche zu Kleinmangelsdorf:
klassizistische Kapelle; erbaut wohl Ende des 18. Jahrhunderts anstelle eines Vorgängerbaus aus Fachwerk;
Dach und Fassade wurden 1998 gründlich saniert


Dorfkirche zu Redekin: (externer link:
www.romanikstrasse.de
romanischer, vierteiliger Backsteinbau, bestehend aus Westquerturm mit aufwendigem Portal, Langhaus, eingezogenem, gewölbtem Chorraum und Apsis;
im Innern am Altar ein Mittelteil eines spätgotischen Altarschreins (ca. 1450) Gestühl von 1653
Glocken von 1459 und 1471;
1974 Abnahme des im 18. Jahrhundert aufgesetzten Dachreiters am Westturm, Sanierung der Dächer von Kirchenschiff und Turm nach 1990

Besichtigungen: 039341/414
 

Dorfkirche zu Wust: siehe auch: www.romanikstrasse.de
vierteiliger Backsteinbau, bestehend aus Turm, Langhaus mit eingezogenem, gewölbtem Chorraum und Apsis; ursprünglich als Basilika geplant. Weihe der Kirche um 1200.
Nach der Übernahme des Gutes durch die Familie von Katte wird die Kirche im 17. Jahrhundert mit einer Barockaustattung versehen.
Der Taufengel im Chor ist eine Leihgabe aus Kleinwulkow.
An Stelle des zerstörten Westquerturms entsteht 1712 der jetzige Fachwerkturm. Im Turm eine Glocke von 1921.
In der Westgruft ruhen die sterblichen Überreste des 1730 hinge-richteten Jugendfreundes Friedrichs des Großen, Hans Hermann von Katte.
1973 Aufgabe der Kirche wegen Baufälligkeit
1978 bis 81 Rettung der Kirche durch Initiativen der Kirchengemeinde und des Dorfes, Restaurierung des Turms 1993
Besichtigungen: 039323/75656

Melkow:  siehe auch:
www.romanikstrasse.de
vierteiliger Backsteinbau, bestehend aus Turm, Langhaus mit eingezogenem, gewölbtem Chorraum und Apsis, mit der Besonderheit, dass der Turm nicht vom Schiff abgesetzt ist. Erbaut Ende des 12. Jh im Zusammenhang mit dem Kloster Jerichow.
Auffallend sind die vielen Rillen- und Näpfchschürfungen an allen Teilen der Außenwände.
Im Innern Kruzifix und Sandsteintaufe aus dem 13. Jh.
Im Turm hängen zwei Glocken aus dem 14. und 15. Jh, die z.Zt. wegen Schäden an den Armaturen und am Glockenstuhl nicht geläutet werden können. In der Kirche befindet sich eine Ausstellung zu den romanischen Dorfkirchen im Elb-Havel-Gebiet
Besichtigungen: 039323/75656

Briest:
rechteckiger Kirchenraum ohne Chor und Apsis, errichtet vermutlich im 13. Jahrhundert, Turm aus dem 17. oder 18. Jh., seit 1986 Nutzung der Kirche durch die Marionettenbühne des Ev. Kirchspiels Wulkow-Wust
umfangreiche Renovierungsarbeiten nach 1990
Besichtigungen: 039323/75656



Sydow:
dreiteiliger Backsteinbau, bestehend aus Langhaus mit eingezogenem, gewölbtem Chorraum und Apsis; aufgesetzter Turm nach Kriegseinwirkung 1948 erneuert, im Turm zwei Glocken von 1948.
1616 durchgreifender Umbau der Kirche, aus diesem Jahr stammen auch die Kanzel und die Taufe aus Sandstein, der Altaraufsatz ist von 1732.
1922 war die Kirche Gründungsort der „Sydower Bruderschaft“, einer geistlichen Erneuerungsbewegung für Pfarrer
1999 Neueindeckung des Kirchendaches
Besichtigungen: 039323/75656

Großwulkow: älteste romanische Backsteindorfkirche,

erbaut in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.
vierteiliger Backsteinbau, bestehend aus Turm, Langhaus mit eingezogenem, flach gedecktem Chorraum und Apsis
Im Triumphbogen des Innenraums befindet sich ein romanisches Triumphkreuz von etwa 1160, das 1955 auf dem Kirchenboden wiederentdeckt und 1993 an seinem ursprünglichen Platz im Triumphbogen wieder angebracht wurde.
Im Turm stammt die große Glocke aus dem 12. Jahrhundert, die kleine von 1665.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Inneren und äußeren der Kirche nach 1990
Besichtigungen: 039323/75656

Kleinwulkow:
dreiteiliger Backsteinbau, bestehend aus Langhaus mit eingezogenem, gewölbtem Chorraum und Apsis; aufgesetzter Turm von 1784
1968 Abtrennung des Chorraumes durch eine Wand, Herrichtung eines heizbaren Gemeinderaumes im Chor
1985 Wiederherstellung des Apsisfensters
1995 Neueindeckung von Kirchendach und umfangreiche Sanierungsarbeiten am Turm
2002-04 umfassende Innenraumsanierung
Besichtigungen: 039323/75656

Fischbeck:
kleiner, dreiteiliger Bau bestehend aus einem Rechtecksaal, eingezogenem geräumigen Chor mit polygonalem Ostabschluss und wenig tiefen querrechteckigem Westturm. Mit Ausnahme des Turmes zeichnet sich der gesamte Baukörper durch sorgfältige Materialbehandlung und einheitliches Backsteinformat sowie regelmässigen gotischen Verband aus zwei Läufern und einem Binder aus. Die drei tiefliegenden spitzbogigen Fensteröffnungen der Nordseite entsprechen dem ursprünglichen Zustand.
zur Geschichte: Mittelalterlicher spätromanisch-frühgotischer Bau um die Mitte des 13. Jahrhunderts. Choranbau etwa um 1500.


Kabelitz:
einfacher langgestreckter Rechtecksaal, der im Westteil eine nachträgliche Trennmauer besitzt, über der sich ein Fachwerkturm erhebt.
Spätmittelalterlicher Choranbau. Bauliche Veränderungen in der Zeit um 1685, 1710 erfolgte der neubau eines zweigeschossigen barocke Fachwerkturmes mit geschweifter Haube und offener achtseitiger Laterne, dessen baufälliges Obergeschoss 1972 abgenommen werden musste.

Klietznick:
Der romanische Backsteinbau in Form eines rechteckigen Saales mit Ostapsis entstand um 1200. Nachträglich erfolgte der Turmanbau. Im späten Mittelalter wurde die Apsis durch einen polygonen Choranbau im Ostteil ersetzt, wodurch die Kirche ihre außergewöhnliche Innengestaltung erhält.

  • Romanisches Taufbecken um 1200
  • Altarleuchter (1654)
  • Orgel (1875)
  • Bronzeglocke der Firma Ulrich (Apolda/Laucha – 1860)
  • Wandbild aus der Zeit der ersten und zweiten Bauphase

Besichtigungen: 039343/52369

 

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